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Planersysteme
Möchte man in einem größeren horizontalen Abstand vom Boot fischen, so kann man mit unterschiedlichen Planersystemen die Köder bis zu ca. 75 m von einer Bootsseite entfernt anbieten. Grundsätzlich lassen sich die bis zu 1,5 m langen Planerboote von den sehr viel kleineren Planerbrettern unterscheiden.

 

 
 

 Grizzly Planerboot 

 Offshore Planerbrett - Sideplaner 


Während die großen Boote an einer starken Schnur seitlich vom Boot ausgelassen und die Angelschnur mit Köder über Clips auf dieser Führungsleine eingehängt werden, laufen die kleineren Planerbretter direkt auf der Angelschnur und werden mit einem Auslöseclip an dieser fixiert. Oftmals werden alle Planersysteme als „Planerboards“ zusammengefasst. Gerne werden auch die großen Teile als Planerboards bezeichnet und die lütten als „Inliner“, „Inlineplaner“ oder „Sideplaner“. So werden wir es im Folgenden auch machen – aber egal wie man sie nennt, das Grundprinzip ist bei beiden Systemen dasselbe: Die Planer sind so gebaut, dass sie dem Wasser bei Schleppfahrt des Bootes einen Widerstand entgegensetzen, so dass diese beim Auslassen seitlich versetzt vom Boot wegschwimmen und den Köder somit seitlich des Bootes führen.

 

Fischen mit Planerboards

Planerboards sind bis zu 1,5 m lang. Es gibt die unterschiedlichsten Modelle so z.B. Katamarane oder Boote mit einem Kiel.

 

 Grizzly Planerboard 

 Cannon Dual Planerboard

 Bios Planerboard


Die großen Planerboards werden an einer starken Leine (z.B. 200lbs Dacron) seitlich am Boot ausgebracht. Die Verwendung eines Planermastes ist hierbei zu empfehlen. Dieser ca. 2 m hohe Planermast wird i. d. R. im vorderen Bootsbereich auf dem Deck fest montiert und erlaubt es über starke Planerrollen und Umlenkrollen, die Führungsleine der Planerboards kontrolliert freizugeben. Da bei Schleppfahrt erhebliche Zugkräfte auf diesen Mast wirken und bei Seegang Schläge in den Masten übertragen werden, sollte dieser entsprechend stabil gestaltet sein und so am Boot befestigt werden, dass z.B. Schäden im Deckbereich verhindert werden.

   

Planermast

 

Um die Schläge am Mast zu reduzieren können Shockabsorber zwischen dem Board und der Führungsleine geschaltet werden. Diese Ausgleichsgummis führen auch zu einem ruhigeren Lauf der Boards. Wir ziehen zudem vor dem Ausgleichsgummi noch eine Wasserkugel auf die Führungsleine des Boards. An dieser bleiben später die nach unten rutschenden Clips hängen. Das hat den Vorteil, dass diese nicht auf die Leine direkt am Board rutschen, was dazu führen könnte, dass die Boardleine sich verhakt und das Board nicht mehr optimal läuft. Außerdem lassen sich später die Clips mit einem Handgriff (nämlich dem Öffnen eines Karabiners) von der Leine nehmen.

Sind die Planerboards bis zu der gewünschten Entfernung neben dem Boot ausgebracht worden, werden die Planerrollen i. d. R. mittels einer Rändelmutter festgesetzt. Die gespannte Führungsleine verläuft dann schräg seitlich hinter dem Boot mit einer Neigung von der Mastspitze zur Wasseroberfläche. Nun kann man beginnen, die Köder auszulassen. Hierbei gilt die Regel: Zuerst werden die Köder bzw. Montagen ausgebracht, die außen und am flachsten laufen sollen. Sind die Montagen in gewünschter Entfernung hinter dem Boot ausgebracht, so wird die Schleppschnur mit Hilfe sog. „Planer Clips“ auf die Führungsleine der Planerboards gesetzt.

 

 Die Abbildung rechts zeigt einen Planer Releaseclip. Der obere Teil ist eine Metallklammer, die an einer Stelle aufgedrückt werden kann und somit lose auf die Führungsleine der Boards gesetzt wird. An der Klammer rutscht die Montage nun durch den Wasserdruck, der auf den Köder bzw. die Tauchhilfe wirkt, auf der zur Wasseroberfläche hin geneigten Führungsleine in Richtung des Planerboards. Der untere Teil ist der eigentliche Clip, in den die Schleppschnur eingehängt wird und aus diesem bei einem Biss auslöst (vergleichbar mit den Release Clips am Downrigger). Der Clip hängt nach dem Auslösen der Schnur nun frei auf der Leine und rutscht i. d. R. runter zum Planerboard. Die bauchige Form der Klammer ermöglicht hierbei, dass auch solche Clips bis zum Board runter rutschen können, die näher am Boot auf der Führungsleine saßen – diese rutschen nämlich einfach durch die übrigen Clips, die sich noch auf der Leine befinden, hindurch.

Beim Ausbringen der in den Clip eingehängten Schleppschnur sollte die Rute in der Hand gehalten und kontrolliert Schnur freigegeben werden. Die äußerste Schleppschnur wird soweit ausgelassen, bis der Clip sich ca. 1 bis 2 m vor dem Planerboot auf der Führungsleine befindet. Dann wird die Rollenbremse so eingestellt, dass keine Schnur mehr freigegeben wird. Schließlich wird die Rute in einem Rutenhalter abgestellt. Nun können eine oder zwei oder…zusätzliche Ruten nach dem gleichen Prinzip im gewünschten Abstand zueinander ausgebracht werden. 

 

 

Das komplette Setup auf einer Bootsseite

Links zwei Downriggerruten; im 90° Winkel zur Bootswand die Diverrute und rechts nahezu senkrecht auf der Reling drei Planerruten. Die Abbildung verdeutlicht, dass es sinnvoll ist, beim Ausbringen der Planerruten gegebenenfalls vorhandene Diver-Ruten einzuholen, um Verwicklungen mit den Planermontagen zu vermeiden. Dieses gilt auch beim Fischen mit den kleineren Sideplanern.

 

 

 

 

Umbau und Eigenbau von Planerboards

Um zusätzlichen Zug auf die Planerboards zu bringen (z.B. um diese noch weiter seitlich vom Boot laufen zu lassen), kann man an den Boards einen verlängerten Stahlkiel oder aber eine Grundplatte anbringen, was den Wasserwiderstand erhöht.



 (Quelle: www.Trumman.com)

Planerboards kann man sich auch selber bauen. Eine Anleitung in englischer Sprache findet Ihr hier:

(Quelle: www.planerboard.blogspot.com)


Signalkörper Stundenglas

Bei der Benutzung von Planerboards ist es vorgeschrieben, das Stundenglas sichtbar für andere sich auf dem Wasser befindbahre Fahrzeuge zu setzen. 

Begründung: Das fischende Fahrzeug (Schleppangler) ist durch die erhebliche seitliche Ausdehnung des eigenen Fahrzeugs mit den Planerboards in seiner Manövrierfähigkeit eingeschränkt und andere Wasserfahrzeuge können unter Umständen das „Fanggerät“ und dessen seitliche Ausdehnung nicht rechtzeitig genug erkennen. Eine Gefährdung für beide Seiten ist daher nicht auszuschließen. Der Signalkörper (Stundenglas), bzw. die vorgeschriebene Lichterführung machen dem anderen Fahrzeugführer auf das Fanggerät und die dadurch eingeschränkte Manövrierfähigkeit aufmerksam und fordern von ihm einen deutlich größeren Passierabstand ggf. ein Ausweichen (Ausweichpflicht n. Regel 18 KVR).

Demnach gilt nach der "Kollisionsverhütungsregel (KVR)" 26 für Fischereifahrzeuge

Für Schleppangler die durch das Fischen mit Planerboards eine erhebliche seitliche Ausdehnung erreichen, ist das Stundenglas als Sichtzeichen bei Tage gefordert. Der Gesetzestext geht von einer Länge von ca. 120 cm und einem Durchmesser von ca. 60 cm aus. Für kleinere Fahrzeuge gilt: Der Größe des Fahrzeugs angepasst“. Wenn die Erkennbarkeit für andere Fahrzeuge aber gewährleitstet sein soll, empfehlen wir, nicht unter die Hälfte der oben angegebenen Werte zu gehen. Ausweichpflichtige Fahrzeuge müssen rechtzeitig genug erkennen können, dass es sich bei dem objektiv als Sportboot“ erkennbaren Fahrzeug nicht um ein Sportboot, sondern um ein Fischereifahrzeug nach Regel 26 KVR handelt. Nur so bleibt ihnen  Zeit und Raum um auszuweichen zu können.

Als Altenative zum Stundenglas können auch benutzt werden:

"...zwei Rundumlichter senkrecht übereinander, das obere grün und das untere weiß..."

Besonders wichtig ist aber auch:

"...ein nicht fischendes Fahrzeug darf die in der Regel vorgeschriebenen Lichter oder Signalkörper nicht führen, sondern nur die für ein Fahrzeug seiner Länge vorgeschriebenen.

Hierzu zählen auch Fahrzeuge, die mit den kleineren Sideplanern fischen. Da diese die Manövrierfähigkeit des Bootes nicht erheblich einschränken, darf ein Stundenglas nicht gesetzt werden. Das Problem hierbei ist, dass die Regeln von der Wasserschutzpolizei teils unterschiedlich ausgelegt werden. Daher kann es nicht schaden, das Merkblatt zur Kennzeichnung von Sportbooten beim Schleppangeln in den Küstengewässern - erarbeitet vom Boots-Angler-Club - an Bord zu haben.

Bei der Fischerei mit Planerboards muss außerdem vorab geklärt werden, ob diese in den jeweiligen Gewässern überhaupt gefahren werden dürfen. So ist deren Anwendung u. a. in Dänemark verboten, so dass hier ausschließlich mit den kleineren Sideplanern gefischt werden darf.

 



Fischen mit Sideplanern

In der letzten Zeit fischen wir vermehrt mit den kleinen Sideplanern. Dieses sind 20-40 cm lange Scheerbretter, die direkt auf der Angelschnur befestigt werden und durch ihre Winkelrumpfform schräg hinter dem Boot seitlich bis zu 40m wegfieren. Vorteil dieser Bretter ist die bequeme Handhabung und ihr teils guter Lauf auch bei stärkerem Seegang (je nach Modell!)

Modellbeispiele Sideplaner 




 Big Jon Otter 

 Finnischer Inline (Porkkala)

 Off Shore Sideplaner

 
Die Sideplaner können je nach Modell auf verschiedene Art und Weise auf die Schnur gesetzt werden. Der Großteil der Modelle hat an einer Seite einen Wirbel, der auf die Schnur gesetzt und dann wieder geschlossen wird. Auf der anderen Seite befindet sich ein Clip, in den die Schnur eingehängt wird, um den Planer an der gewünschten Stelle auf der Schnur zu fixieren. Bei einem Anbiss löst die Schnur aus dem Clip aus, der Planer klappt nach Hinten und kann mit dem Wirbel auf der Schnur frei gleiten. Somit wird der Wasserwiderstand des Planers reduziert. Trotzdem muss dieser zumindest eine zeitlang auf der Schnur mitgedrillt werden. Sinnvoll ist es, den Planer nicht bis zum Vorfach durchrutschen zu lassen, da hierdurch der Fisch möglicherweise ausgehebelt werden könnte oder er zusätzlich im Drill „kirre“ gemacht wird, da ihm das Brett „vor der Nase tanzt“. Hierzu können z.B. die sog. Jardine Bleie verwendet werden, die durch ihre Spiralform schnell direkt auf der Schnur ein- und ausgefädelt werden können. Bringt man diese z.B. 10 m vor dem Vorfach auf der Hauptschnur an, so bleibt das Brett nach dem Auslösen an dieser Stelle hängen und muss nur kurz während des Drills von der Schnur genommen werden. Nach dem gleichen Prinzip kann man z.B. bei der Verwendung von Tauchscheiben auch ein kleines Gummiband als Stopper auf der Hauptschnur fixieren, an dem das Brett hängen bleibt.

Einige Schleppfischer fischen ihre Sideplaner grundsätzlich fixiert auf der Hauptschnur, d.h. das Brett löst im Drill nicht aus. Dieses ist oft bei den inzwischen sehr beliebten finnischen Brettern der Fall. Hier wird die Schnur durch einen Klappmechanismus mit einem Handgriff eingefädelt und dann in einem Clip festgesetzt.

 
Der Finnische Sideplaner (Porkkala)
 
  

 Dazu mehr unter: www.porkkalanuistin.com 


Das hat den Vorteil, dass das Brett nach dem Biss nicht unkontrolliert auf der Hauptschnur läuft und im Drill durch einen Handgriff schnell an der fixierten Position von der Hauptschnur auch wieder entfernt werden kann. Bei den auslösenden Brettern muss zumindest ein Wirbel geöffnet und für den Fall eines Bleis auf der Hauptschnur dieses auch noch entfernt werden.

Aus Finnland kommen aber auch Bretter mit Auslöseclip. Beliebt sind z.B. die NORPPA Planer, die aufgrund der verwendeten Materialien sehr leicht sind und demnach im Drill weniger stören. Als Clip dient hier ein Scotty-Planer-Release.
 

 NORPPA Planer aus Finnland

 

Das Setup bei der Planerfischerei sieht dann je nach System in der Draufsicht folgendermaßen aus:

Setup Planerboard

 

Setup Sideplaner

 

Doch was ist nun die „bessere“ Technik des Planerfischens?

Wie so oft, kann man diese Frage nicht eindeutig beantworten. Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile und letztlich ist es wieder einmal eine Frage des Geschmacks und der Prioritäten, die man sich bei der Anwendung der Planer setzt.

Wir fischen gerne mit den großen Planerboards, da diese den Vorteil haben, dass nach dem Auslösen der Schleppschnur aus dem Clip, lediglich die Tauchhilfe und der Köder auf der Schnur bleiben. Bei der Verwendung der kleineren Sideplaner muss immer auch der Planer selbst auf der Schnur „gedrillt“ werden (auch wenn er auslöst!) Ein Nachteil der großen Boards ist aber sicherlich der hohe Anschaffungspreis (Boards + Planermast!) sowie die Tatsache, dass diese von kleinen Booten nur schlecht eingesetzt werden können. Zudem ist mit ihnen ein erheblicher Aufwand verbunden, da das Ausbringen der Boards insbesondere bei sehr niedrigen Temperaturen im Winter sehr mühselig sein kann. Außerdem müssen die Boards bei Zeiten auch wieder eingeholte werden, um die ausgelösten Clips von der Leine zu nehmen. Auch ist die Manövrierfähigkeit des Bootes bei einer seitlichen Ausdehnung von bis zu 150 m erheblich eingeschränkt und im Gefahrenfall lassen sich die großen Boards nur schwer wieder einholen. Man könnte aber auch sagen: wenn die Boards erstmal draußen sind, dann müssen nur noch die Schleppschnüre in die Clips gehängt werden, während die Sideplaner bei jedem Ausbringen immer wieder auf die Schnur gesetzt werden müssen. Also ist es hinsichtlich des Handlings sicherlich eine Frage, was einem da besser gefällt.

Ein Nachteil der Sideplaner ist aber auch, dass unter gewissen Umständen diese dazu neigen, abzutauchen, oder was noch viel schlimmer ist: sie tauchen gelegentlich auch mal zur anderen Bootsseite durch und sammeln auf ihrem Weg dahin alle Montagen ein und dann ist die sprichwörtliche „Kacke am dampfen“. Auch wenn dieses i. d. R. mit Manövrierfehlern beim Bootsfahren verbunden ist, so passiert es doch auch alten Hasen immer wieder und kann einem den Angeltag schon gehörig vermiesen. Außerdem werden immer wieder Fische an den Sideplanern im Drill verloren, insbesondere dann, wenn die fixierten Bretter im Drill abtauchen. 

 
Bornholm-Lachs - gefangen hinter Sideplaner
 
 

 

Fängige Lachskombo - Ismo Qwack hinter Minidisk am Sideplaner

  

Und schließlich sind da noch die Fahreigenschaften. Während die großen Boards doch recht behäbig daher kommen und bei starkem Seegang nicht mehr zum Einsatz kommen sollten, erlauben die finnischen Sidplaner sogar noch bei Hacksee eine recht gute Fischerei.

Doch kommen wir noch mal zurück zum Anbiss und Drill:

Betrachtet man das „Setup“ beim Planerboardfischen oder auch beim Fischen mit den Sideplanern, so stellt sich doch die Frage, ob es nicht beim Anbiss sehr schnell zu einem Vertüdeln der einzelnen Montagen kommen kann. Was passiert nun also, wenn z.B. ein Fisch den äußersten Köder nimmt? In der Regel zieht der Fisch dann nach Hinten in die Mitte und kann dann im Schraubenwasser ausgedrillt werden. Beim Anbiss besonders kräftiger Fische kann es aber auch passieren, dass der Fisch auf der jeweiligen Seite bleibt und es kann erforderlich sein, dass die übrigen (Planer-)Ruten geräumt werden müssen, damit es nicht zu Verwicklungen kommt. Dann kann es auch sinnvoll sein, in Richtung der Seite, wo der Fisch steht, einen großen Bogen zu fahren, um zu verhindern, dass der Fisch die übrigen Schnüre „einsammelt“.

Abschließend noch ein Hinweis zur Tiefe, in der die Köder an den Planerruten angeboten werden:

Wie schon beschrieben fischen viele Schleppangler außen flacher als in Bootsnähe. Dazu beschweren sie die Montagen mit unterschiedlich schweren oder großen Tauchhilfen , wie Bleien und Tauchscheiben. Das bietet sich z.B. dann an, wenn man ein steil ansteigendes Unterwasserrelief hat. Da man dann nicht genau weiß, wie tief das Wasser 40 m neben dem Boot ist, kann es passieren, dass der äußere Köder über sehr viel flacherem Wasser läuft als das Boot und die Köder in Bootsnähe, womit man eine Grundberührung der Montage riskiert, wenn man sie zu tief fischt. Laufen die Köder in unterschiedlichen Tiefen ergibt sich aber zumindest beim Fischen mit den großen Boards ein Problem. Löst z.B. der äußerste Köder aus, so gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder man versetzt die verbleibenden Montagen weiter nach außen oder diese werden eingeholt und das gesamte Setup auf der entsprechenden Seite neu ausgebracht. Da letzteres sehr aufwendig ist, fischen wir i. d. R. mit Planerboards alle Köder auf einer Seite in gleichem Abstand hinter dem Clip und in der gleichen Tiefe. Das ermöglicht dann, die Montagen beliebig auf der Führungsleine zu versetzen ohne Gefahr zu laufen, von der Idealform (außen flach – innen tief) abzuweichen und möglicherweise Verwicklungen der Montagen zu riskieren. Da wir möglichst versuchen, die Köder in verschiedenen Tiefen anzubieten, werden die Köder auf der anderen Bootsseite entsprechend tiefer bzw. höher gefahren. Im Gesamtsetup mit Downrigger und Diverruten kann man so die Köder in den unterschiedlichsten Tiefen präsentieren.

Bei den kleinere Sideplanern sieht das etwas anders aus: hier ist es nämlich möglich, mit etwas Geschick einen Sideplaner wieder dort zu platzieren, wo er vor dem Auslösen gefahren ist (bei drei Boards auf einer Seite z.B. in der Mitte). Hierzu wird der Planer einfach hinter dem Bootsheck in der Entfernung ausgebracht, in der er vorher lief und dann auf Spannung wieder "an seinen Platz" gesetzt. Daher ist es hinter den Sideplanern durchaus möglich, auf einer Seite in unterschiedlichen Tiefen zu fischen.

Letzte Aktualisierung ( Friday, 18. April 2008 )
 
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