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Zubehör
Zubehör für das Schleppfischen gibt es eine ganze Menge. Einiges ist für das Schleppfischen notwendig, vieles ist sinnvoll und auf ganz viele Dinge kann man getrost verzichten. Wir möchten hier nur ein paar Dinge nennen, die wir immer an Bord haben und die einem das Leben auf dem Wasser erleichtern.
 
 
Kescher 
 
Ed Cumings Großfisch-Kescher 

Ein absolutes Muss beim Schleppfischen ist ein stabiler Großfischkescher, denn den möglichen Traumfisch durch einen Kescherbruch oder wegen zu geringer Bogenweite des Keschers zu verlieren ist nicht nur ärgerlich sondern blöd! Der Kescher sollte aus leichtem Aluminium sein und gerne eine Bogenweite von 90 cm x 75 cm haben. Der Kescherstiel sollte je nach Bootstyp (also Höhe der Bootswand) mindestens eine Länge von 120 cm haben. Schwimmfähig sind die meisten Kescher auf dem Markt, die oftmals gepriesene Salzwasserfestigkeit ist bei den meisten Modellen wohl eher ein Wunsch als die Realität. Schön ist ein Fisch schonendes knotenloses Netz.

Hilfreich ist ein Gummiband, welches am Netzboden eingeknotet und dann um den Keschersteil gelegt wird. Soll ein Fisch genetzt werden, so zieht man das Gummiband hoch und hält somit das Netz stramm. Sonst kann es nämlich passieren, dass durch die Schleppfahrt das Netz beim Eintauchen ins Wasser in Richtung des Fisches aufgeht und sich der Fisch von Außen in dem Netz verfängt. So wird aber das Gummiband erst losgelassen, wenn der Fisch über bzw. vor dem Kescherbogen ist, das Netz geht dann beim Anheben des Keschers unter und nicht vor dem Fisch auf.

 
Kühlbox 

  

Coleman Kühlbox

Auch wenn die Hauptsaison des Schleppfischens eher in die kalte Jahreszeit fällt und dem einen oder anderen eher auch schon mal der Downrigger eingefroren als der Fisch vertrocknet ist, ist es ratsam eine große Kühlbox für die gefangenen Fische an Bord zu haben. Natürlich tut es auch eine Maurerbütt, aber der Vorteil der Boxen ist, dass man sie verschließen kann und somit der Fisch gerade auch an wärmeren Tagen kalt und geschützt vor Ungeziefer aufbewahrt wird. Außerdem lässt sich die Box gut tragen (oder sogar ziehen) und bietet eine 1a Sitzgelegenheit. Dazu zwei Tipps:

  • Man kann unten in die Kühlbox ein etwas erhabenes Gitter legen, damit der Fischschleim darunter läuft und die Fische nicht darin baden.
  • Günstige und effektive Kühlelemente sind mit Wasser gefüllte und eingefrorene Milch- oder Safttüten. Die kühlen lange und wenn sie kaputt gehen wird halt mal wieder eine Tüte Saft getrunken.
 
 
Temperaturmessgeräte 


Temperaturmessgerät Thermo Troll 840

Die Wassertemperatur in der Tiefe ist besonders für die Bestimmung der Sprungsschicht wichtig (wenn denn eine vorhanden ist). Wer ein paar Euro mehr über hat, der kaufe sich den sog. „Fish Hawk Thermo Troll 840“ – ein Temperatur- und Geschwindigkeitsmessgerät, bei dem ein Geber an der Oberfläche und einer am Downrigger befestigt wird. Somit lassen sich die Temperaturen ständig vergleichen. Zudem ist ein Geschwindigkeitslogg am DR-Sensor, welches die wahre Schleppgeschwindigkeit in der Tiefe auch bei möglichen Tiefenströmungen misst. Ein tolles Gerät für einen Haufen Geld (z. Zt. Um die 900 Euro!)  

 GTM 40T+ Tiefentemperaturmesser

Alternativ gibt es für den kleinen Geldbeutel den GTM 40T+ Tiefentemperaturmesser. Dieser ist ein sehr preiswertes Gerät (um die 60 – 70 Euro) welches in die Tiefe abgelassen wird und dann in 2 m Schritten die Wassertemperatur anzeigt. Somit bekommt man einen guten Überblick über das Temperaturprofil unter dem Boot. Allerdings muss man die Messung öfters wiederholen, da es natürlich auch kleinräumig gewisse Unterschiede in der Temperaturverteilung geben kann. Wir selber nutzen das GTM und denken, dass es vollkommen ausreicht. 

 

Kleinkram

Vor geraumer Zeit gab es im Forum des Boots-Angler-Clubs eine sehr interessante Diskussion über die "Kleinigkeiten" beim Fischen - Sprengringe, Wirbel und Haken bzw. Drillinge. Tenor war, dass genau diese Winzlinge unsere besondere Aufmerksamkeit erfordern, da sie doch bei schlechter Qualität oder schlechtem Zustand sehr schnell zu Fischverlusten führen können. Das ist nicht nur ärgerlich sondern auch unnötig.

Im Folgenden möchten wir den Kleinkram vorstellen, den wir selber inzwischen verwenden und den wir ohne Einschränkungen empfehlen können.

 

Drillinge 

Bei der Wahl der Drillinge sollte man folgendes beachten: Der Drilling sollte der Größe des Köders angepasst werden, gleichzeitig aber so klein und leicht wie möglich sein, um den Köderlauf nicht negativ zu beeinflussen. Die Größe 1 für kleine Köder (z.B. NK28) und 1/0 für große Köder (z.B. Big Ed oder Break Point XL) reichen i.d.R. vollkommen aus. In der Regel deshalb, weil man mit bestimmten Blinkern ausprobieren muss, welche Größe und welches Gewicht des Drillings den besten Lauf bringen.

 Außerdem sollten rostfreie Haken verwendet werden, da der ständige Salzwasserkontakt in den Blinkerboxen zu wahren Wunderwerken des Rostes führen kann. Zusätzlich sollten die Drillinge besonders bei der Lachsfischerei sehr robust und kräftig sein.

VMC-Drillinge sind daher bei uns allererste Wahl! Wir empfehlen den VMC PS (PermaSteel). Dieser Drilling ist auch im Meerwasser nahezu rostfrei und sauscharf. Bei den Spitzen unterscheidet VMC u.a. "Cone Cut Point" und "Cut Point". Der 9650 ist ein "Cut Point", der 8650 ein "Cone Cut Point". Beim "Cone Cut Point" ist die Spitze konisch zugeschnitten und als "Cut Point" wird eine runde "klassische" Spitze bezeichnet. Der "Cone Cut Point" ist im Vergleich zum "Cut Point" noch eine Ecke schärfer lässt sich aber weniger gut nachschleifen.

Wir verwenden daher den VMC 9650PS (www.vmcpeche.com/hooks.htm, VMC-Katalog).


Sprengringe 

Bei der Wahl der Sprengringe gilt das Gleiche wie für die Drillinge: möglichst leicht aber gleichzeitig robust und rostfrei sollten sie sein. Wichtig ist, dass sich die Ringe nach dem Aufbiegen wieder in die ursprüngliche Form bewegen. Sobald der Ring nach dem Lösen auch nur im geringsten Maße aufgebogen bleibt, sollte er ausgetauscht werden.
Wie bei den Drillingen sind hier die Produkte von VMC erste Wahl! Wir empfehlen VMC 3560 INOX Sprengringe (Anm. INOX wird aus dem französischen Wort inoxydable gebildet und bedeutet soviel wie „nicht oxidierbar“ oder „rostfrei“).
 
  
  
 
Da wir zwei Sprengringe zwischen den Drilling und den Blinker setzen, benutzen wir relativ kleine Sprengringe der Größe 4 oder 5. Bei größeren Durchmessern würde das Gewicht am Drilling zu groß werden. In diesem Fall muss man einfach ein wenig testen und je nach Bedarf kleinere bzw. größere Ringe wählen.
 
 

Wirbel 

Bei der Wahl der Wirbel haben sich folgende Produkte von Zebco und von SPRO als sehr brauchbar erwiesen:
 
Für die Meerforellenfischerei:
 
 
 
Für die Lachsfischerei eine Nummer stärker:
 

 (Bilderquelle - pdf)
 
 
 
 
Letzte Aktualisierung ( Wednesday, 15. August 2007 )
 
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