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"Jigging Downrigger"
Wednesday, 16. May 2007
 Bisse, wenn man nicht damit rechnet

Wer kennt das nicht? Man nimmt die Diver-Rute in die Hand, um sie einzuholen und: zack, Biss!  Oder man will eine zweite DR-Rute stackern und: zack, Biss! Oder aber am Ende des Tages holt man alle Ruten ein und beim Einholen der letzten Rute: zack, Biss! Also steigen immer wieder Fische in außergewöhnlichen Situationen ein, immer dann, wenn man mit einem Biss überhaupt nicht rechnet.

 

Auch anderen Leuten scheint es so zu gehen. Hier ein paar Erlebnisse von Anglern an den Great Lakes:  

  • "Last year I took a king, maybe 15 pounds, while letting out a slide diver. What a rush, you really get to feel the power of the strike."
  • "We caught a fish as the last line fluttered to the top last week."
  • "On several occasions, i've had landlock atlantics hit a spoon while i had the line in my hand, just getting ready to put it in the release."
  • "The biggest steelhead ever taken on our boat hit a spoon skipping on the surface after I released it from a rigger while pulling lines".
  • "While pulling lines last Sunday I caught 3 Cohos that I had to release, 2 off boards and 1 off a downrigger. Crazy!"

Aber ist das wirklich so crazy? Woran mag das liegen? Dafür mag es unterschiedliche Gründe geben:

Nehme ich die Diver-Rute in die Hand, so verschaffe ich dem Köder zwangsläufig einen veränderten Lauf - vielleicht ähnlich wie bei einem Spinstop beim Spinfischen. Das kann einen Fisch zum Anbiss verleiten.

Löse ich die Downrigger-Rute aus und hole sie nicht sofort ein, sondern erlaube dem Köder langsam an die Oberfläche zu "fluttern", so mag dieses auf den Fisch als ein nach Oben flüchtender oder auch verletzter Beutefisch wirken. Diese "Technik" wird in den USA durchaus eingesetzt und wird hier nicht ohne Augenzwinkern als "Jigging Downrigger" bezeichnet.

Aber was es auch sein mag: es ist durchaus ein Versuch wert, gelegentlich ein wenig mit den Ködern zu spielen. Auch mag es interessant sein, mit einem Downrigger immer wieder zu "arbeiten". Das heißt entweder ständig Köder auf Tiefe bringen und dann auslösen und den Köder ungehindert an die Oberfläche aufschwimmen lassen, oder aber in regelmäßigen Abständen den Köder nach Oben und wieder nach Unten setzen. Letzteres mag mit einem elektrischen Rigger auf Knopfdruck einfacher gehen, ist aber auch mit manuellen Geräten kein Problem. Besonders beim Lachsfischen, wenn man kurz vor dem Wahnsinn ist, da man auf dem Echolot ständig die Lachsangriffe sieht, es aber nie zum Biss kommt, kann diese Methode erfolgreich sein. Einfach mal ausprobieren - erlaubt ist, was fängt!

 
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