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DK - Regeln für das Schleppangeln in Dänemark PDF Drucken

Schleppangeln in Dänemark - was geht und was geht nicht?

vom 1. Oktober 1999

Herausgegeben vom Ministerium für Lebensmittel, Landwirtschaft und Fischerei

Fischereidirektorat, Stormgade 2, DK – 1470 København K

Tel. + 45 33 96 30 00. www.fd.dk

 


Rechte an Text und Abbildungen liegen beim o. g. Herausgeber.

 

Ab 1. Oktober 1999 gelten neue Regeln für das Angeln mit der Schleppangel, d.h. Sportangeln mit Angelschnur, die hinter einem Boot gezogen wird, das sich langsam vorwärts bewegt.

 

100 METER VON LAND

Überall in Dänemark ist das Angeln mit Schleppangel von motorgetriebenen Booten innerhalb 100 m von der Niedrigwassergrenze verboten. Fischerei mit Schwimmottern entlang Küste ist ebenfalls immer verboten.

 

AUSSPANNEN DER GERÄTE

Es ist verboten, selbsständige Hilfsgeräte wie Schaufeln, Schwimmkörper o.ä. (hierunter Planer Board und Schwimmotter) zum Ausspannen der Geräte zu den Seiten hin anzuwenden. Außerhalb der besonderen Gebiete, die auf der gegenüberliegenden Seite gezeigt sind, ist es erlaubt, Schwimmotter zum Ausspannen der Schnur anzuwenden, wenn diese direkt auf die Angelschnur montiert werden (Dipsy Diver, Side Planer u.ä.). Wenn die Schnur auf diese Weise zur Seite hin ausgespannt wird, ist es nur erlaubt, mit einem Schlußköder zu angeln (Blinker, Spinner, Wobbler, Fliege o.ä.). Angeln mit Downriggern ist weiterhin zugelassen.

 

BESONDERE GEBIETE

Beim Angeln mit der Schleppangel in folgenden Gebieten darf jede Person höchstens zwei Angelruten anwenden – jedoch höchstens 4 Angelruten pro Boot. In diesen Gebieten ist es auch nicht erlaubt, die Schnur durch Schwimmotter oder andere Einrichtungen, die auf der Angelschnur montiert werden, zur Seite hin auszuspannen. Das Angeln mit Downriggern ist in diesen besonderen Gebieten erlaubt.

  •  Isefjorden südlich einer geraden Linie von Kongsøre Næbbe bis Kyndbyværket (gilt auch Holbæk Fjord). Im Tempelkrogen ist das Angeln mit Schleppangeln jedoch total verboten.
  • Roskilde Fjord, abgegrenzt durch eine Linie von der linken Mole bei Kulhuse bis zur Fährmole bei Sølager.
  • Øresund: ein Gebiet mit Abgrenzung im Norden durch eine Linie in Richtung gegen Osten vom Leuchtfeuer in Rungsted Havn, im Süden durch eine Linie in Richtung gegen Osten vom östlichen Leuchtfeuer in Vedbæk Havn und im Osten durch eine Linie mit einem Abstand von drei Seemeilen von der Niedrigwasserlinie (Lous Flak).
  • Køge Bugt: ein Gebiet von Køge Sønakke bis Brøndby Seegelboothafen zwischen der Küste und den festgesetzten Stellnetzgrenzen. Die Stellnetzgrenzen sind u.a. auf Seekarten über das Gebiet deutlich gezeigt.

 
Die Karte zeigt die besonderen Gebiete, in denen die Benutzung von Schwimmkörpern zum Ausspannen der Angelschnur verboten ist. In diesen Gebieten darf pro Person mit maximal 2 Angelruten gefischt werden, jedoch maximal 4 Angelruten pro Boot.

 

 

75 METER VON FESTSTEHENDEN GERÄTEN

Beim Angeln mit Schleppangeln soll man besonders auf die feststehenden Fischereigeräte achten, so dass man diese nicht zerstört. Man soll sich in einem Abstand von 75 Metern von den feststehenden Geräten halten – dies gilt sowohl für das Schleppgerät als auch das Boot.  Es ist besonders wichtig, daran zu denken, wenn man sein Boot dreht.

 

MARKIERUNG VON FESTSTEHENDEN GERÄTEN

Treibnetze, Wurfreusen und Hakenschnüre sollen mit Bojen und zwei Flaggen und zwei gelben lichtreflektierenden Bändern am westlichen Ende des Gerätes markiert werden, und mit einer Flagge und einem gelben lichtreflektierenden Band am östlichen Ende des Gerätes. Einzelne Reusen sollen mit Boje und einer Flagge, oder mit einer Fischkugel markiert werden. Pfahlreusen werden auf den Außenpfählen mit zwei schwarzen Flaggen, und auf dem innersten Pfahl mit einer schwarzen Flagge markiert. Der Außenpfahl soll außerdem mit zwei lichtreflektierenden Marken markiert werden, wenn das Gerät in mehr als 2 Meter tiefem Wasser steht. Das Fischereidirektorat hat eine Broschüre herausgegeben, die deutlich zeigt, wie Treibnetze, Wurfreusen und Hakenschnüre markiert werden sollen. Ist u.a. in Bibliotheken erhältlich.

Diese Regeln stehen in der Bekanntmachung Nr. 990 vom 14. Dezember 1999, Bekanntmachung Nr. 756 vom 30. September 1997 und in der Bekanntmachung Nr. 307 vom 22. April 1994.

 
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