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Vermarktung von Großlachsen aus DK |
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Wednesday, 25 February 2009 |
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Export von Ostseelachsen über 5,5 kg Gewicht wieder erlaubt
Nachdem wegen der erhöhten Dioxinbelastung in Ostseelachsen die Lachs-Erwerbsfischerei in Dänemark fast zum Erliegen gekommen war, erlaubt eine neue Laks-Direktive (Bekendtgoerelse om laks) nun den Bornholmer Fischern die Vermarktung der Fische über 5,5 kg in Nicht-EU-Länder. Der Dänische Sportfischerverband und Greepeace hatten vergeblich gegen die Anordnung protestiert. Der Vorsitzende der "Bornholms- og Christiansøs Fiskeriforening", Birger Rasmussen, begrüßt die Entscheidung und sieht die traditionelle Lachsfischerei auf Borholm somit wieder positiv. Hintergrund sind die sehr strengen Grenzwerte für Dioxin in Nahrungsmitteln, wie sie die EU festgelegt hat. In Untersuchungen der "Dänischen Veterinär und Nahrungs-Adminstration" an Ostseelachsen und Heringen hatten 2004 die erhöhten Dioxinwerte und das Verbot der Vermarktung der Großlachse für den Verzehr bewirkt (Download Word-Dokument). Nun gilt ab dem 12. Febraur 2009, dass die Bornholmer Fischer die größeren Lachse nicht mehr nur noch wie bisher z.B. zur Tierfutterherstellung für die Minkfarmen verwerten dürfen, sondern darüber hinaus, die belasteten Lachse auch in das Nicht-EU-Ausland exportieren dürfen. Hier dürften die Fische dann auch wieder zum Verzehr auf dem Teller z.B. in russischen Esszimmeren landen, da höhere Grenzwerte das hier erlauben. Was die Entscheidung für die Lachsbestände in der Region bedeutet, bleibt abzuwarten. Nähere Infos dazu unter folgendem Link: Bekendtgoerelse om laks (dänisch).
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