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Ostseelachse und Freizeitfischerei |
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Thursday, 08 October 2009 |
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Schweden und Dänen trollen für 4 Mio. € pro Jahr
Laut Konsultationspapier für die Erarbeitung eines Plans zur Bewirtschaftung der Lachsbestände im Ostseeraum wurden 2007 in der Freizeitfischerei etwa 121 Tonnen (19.000 Lachse) in Flüssen und etwa 110 Tonnen (21.000 Lachse) auf See gefangen. Dies macht zusammen etwa 13 % der Lachsmenge aus, die in der Ostsee gefangen wurde. Etwa die Hälfte der in der Freizeitfischerei gefangenen Menge wurden mit Schleppangeln (Trolling) gefischt. Diese Fischerei hat laut Konsultationspapier im südlichen Hauptbecken leicht zugenommen. 2007 haben etwa 37.000 Angler Lachse in schwedischen und finnischen Flüssen gefangen und etwa 1.500 bis 3.000 Angler an der Schleppangel-Fischerei teilgenommen. In Schweden bieten 70 Unternehmen und in Finnland mindestens 30 Unternehmen Angelreisen auf Lachsflüssen an, und Schätzungen zufolge sind in Bornholm derzeit zwischen 15 und 20 und in Schweden beinahe 30 Arbeitsplätze von der Schleppangelfischerei abhängig. Der Gesamtwert der Freizeit-Lachsfischerei im Ostseeraum lässt sich nicht abschätzen, weil keine entsprechenden Daten vorliegen. Außer für Angelscheine wenden die Freizeitfischer auch größere Beträge für Reisen, Ausrüstung, Verpflegung, Unterkunft usw. auf, die ebenfalls zu berücksichtigen sind. Für den Fluss Tornionjoki wird der Aufwand im Jahr 2007 auf insgesamt auf 2 Mio. EUR geschätzt, für das Trollingangeln in Dänemark und in Schweden auf etwa 4 Mio. EUR Jahr.
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