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Lachs

Atlantischer Lachs 

 Wissenschaftlicher Name: Salmo salar 

 Klasse: Knochenfische (Osteichthyes)
 Ordnung: Lachsartige (Salmoniformes)
 Familie: Forellenfische (Salmonidae)
 Gattung: Lachse und Forellen (Salmo)
 Art: Atlantischer Lachs (Salmo salar)

 

Deutsche lokale Trivialnamen

Rheinlachs, Salm, Salmen, Grilse, Laß, Mailachs, Randel, Speitzken

 
Ausland

Frankreich: Saumon (Atlantique)
Italien: Salmone (atlantico)

England: (atlantic) Salmon
Niederlande: Zalm
Dänemark, Norwegen: Laks
Spanien: Salmon (del Atlantico)
Italien: Salmone

Estland: Lohe
Lettland: Lasis
Litauen: Lasisa
Polen: Losos
Portugal: Salmao (do Atlantico)

Finnland: Lohi
Schweden: Lax

Die Durchschnittsgrößen liegen bei 80 cm. Längen bis 150 cm und Gewichte bis zu 30 kg sind unter günstigen Lebensbedingungen möglich.

Max. veröff. Gewicht: 46,8 kg – max. veröff. Alter: 13 J. (Quelle: fishbase ). Den weltweit bisher größten Atlantischen Lachs, der mit der Handangel gefangen wurde, konnte Henrik Henriksen 1928 im nordnorwegischen Tana-Fluss fangen. Der Fisch hatte ein Gewicht von  79 Lbs 2 Oz = 35,89 kg (Quelle: World Freshwater Records - in den offiziellen Listen der World Saltwater Records wird der Lachs nicht gesondert geführt).

 
Allgemein 

Der atlantische Lachs hält sich als erwachsenes Tier in den küstennahen Gewässern von Nord- und Ostsee auf. Hier ernährt er sich räuberisch von anderen Fischen, wie z. B. dem Hering und dem Tobiasfisch. Wie auch die Meerforelle und das Meerneunauge ist der Lachs ein anadromer Wanderfisch und wandert zur Fortpflanzung die Ströme und großen Flüsse hinauf. Hierbei orientiert er sich mit seinem Geruchssinn und findet mit sehr großer Sicherheit wieder das Gewässer, in dem er aufgewachsen ist. Nur wenige Lachse verirren sich in andere Gewässer. Die Jungen verbringen nach dem Schlüpfen 2-3 Jahre im Süßwasser. Sie bevorzugen die rasch strömenden, kühlen und sauerstoffreichen Abschnitte der Forellen- und Äschenregion und ernähren sich von Kleinkrebsen und Insekten. Die als Speisefisch geschätzten Lachse stammen heute aus Fischzuchten. Früher wurden sie in großen Mengen auf ihren Laichwanderungen gefangen, oft bevor sie sich fortpflanzen konnten. Dies war auch mit ein Grund für den Zusammenbruch der Lachsbestände.

 
Fortpflanzung 

Zur Fortpflanzung wandern die atlantischen Lachse im Frühsommer aus dem Meer wieder in ihre Heimatgewässer zurück. Bei dieser Wanderung können sie bis zu 2 m hohe Hindernisse überspringen.

 Anfang November bis Ende Februar erreichen sie ihre Laichgebiete in den Oberläufen der Ströme und großen Flüsse. Hier schlägt das Weibchen mit seiner Schwanzflosse flache Gruben in den kiesigen Untergrund. Die gelb- bis orangefarbenen Eier werden bei der Ablage in die Kieszwischenräume eingeschwemmt. Auf diese Weise laicht das Weibchen an mehreren Plätzen ab, wobei die Eier von mehreren Männchen befruchtet werden. Nach dem Laichstress sterben die meisten Elterntiere ab. Weniger als 10 % wandern wieder zurück um im nächsten Jahr eine zweite Laichwanderung zu unternehmen. Eine dritte Laichwanderung können nur weniger als 0,1 % der Lachse durchführen. Je nach Wassertemperatur schlüpfen die Larven nach 80 - 210 Tagen. Ungefähr weitere 40 Tage ernähren sich die anfangs ca. 2 cm langen Larven von ihrem großen Dottersack. Die kleinen Junglachse (Parrs) sind leicht mit Bachforellen zu verwechseln. Sie ernähren sich von Bodentieren und Anflugnahrung. Nach 1 - 5 Jahren färben sie sich mehr und mehr silbern und wandern, nun Smolts genannt, in das Meer ab. Im Meer werden sie nach 1- 4 Jahren fortpflanzungsfähig.

 Anzahl Eier pro Weibchen: Ca. 2000 pro kg Körpergewicht
 Eigröße: 5,0 – 7,0 mm
 Fortpflanzungszeit: November - Februar
 Geschlechtsreife: 5. - 7. Jahr
 Tagesgrade: 440

 
Beschreibung der Lebenszyklen

  Parr (Quelle)

(6 Mon. bis 2 Jahre) Als Parr bezeichnet man Jungforellen oder Lachse die höchstens zwei Jahre alt sind und sich von den Smolts durch ihre „Parr – Zeichnung“ unterscheiden. Bei dieser Zeichnung handelt es sich um dunkle Streifen auf den Flanken.

 Smolt (Quelle)
 
 

(2 bis 3 Jahre) Als Smolt bezeichnet man junge Lachse oder Meerforellen auf ihrer ersten Reise ins Meer. In diesem Stadium sind die Fische meistens überaus silbrig.

 


Grils (Quelle)

Grilse sind Fische die zum ersten Mal zum Laichen aufsteigen. Gewöhnlich haben diese zuvor eineinhalb bis zwei Jahre im Meer verbracht.

 
Bestimmungsmerkmale

Der Körper des atlantischen Lachses ist lang gestreckt und hat einen schlanken Schwanzstiel. Beim erwachsenen Tier ist der Rücken ist blaugrau gefärbt, die Seiten sind heller und haben einige dunkle Punkte. Sehr junge Lachse (Parrs) weisen eine ähnliche Färbung wie Bachforellen auf und werden mit diesen gerne verwechselt. Die Pflugscharbeinplatte ist im Gegensatz zu der der Meerforelle zahnlos. Beim Männchen verlängert sich zur Laichzeit der Unterkiefer deutlich zu einem so genannten Laichhaken, die Körperseiten färben sich rötlich und es bilden sich rote Punkte.

 
Verbreitung in Europa

Küstennahe Gewässer des Atlantiks von Nordportugal bis zum Nordpolarmeer, um Island, Groß-Britannien und Südgrönland, häufig auch in der Ostsee.

 
Vorkommen in Deutschland

Natürlicherweise kommt der Lachs in vielen deutschen Strömen und Flüssen vor. Nur im Donausystem fehlt er. Zwischenzeitlich war der Lachs in ganz Deutschland vollständig verschollen. Durch Besatzmaßnahmen in einigen großen Flüssen Mitte der 1980er Jahre findet sich der Lachs wieder selten aber regelmäßig.

 
Gefährdungsfaktoren
 
Zum Aussterben des Lachses in unseren Gewässern hat einerseits die Überfischung der Laichbestände geführt. Andererseits wurden Anfang des 20. Jahrhunderts die Durchgängigkeit der Fließgewässer durch Wehre und andere Querbauwerke unterbunden. Durch Stauhaltung verschlammten wichtige Laichgründe des Lachses, viele sind durch den Gewässerausbau zerstört worden. Auch die zunehmende Gewässerverschmutzung hat zum Rückgang der Art beigetragen.

 
Schutz

Inzwischen bemüht man sich verstärkt, Wanderfische wie Meerforelle oder Lachs wieder einzubürgern. Die Flüsse müssen wieder durchwanderbar werden, so dass die notwendigen überströmten kiesigen Laichgründe erreicht werden können.

 
Mindestmaße

Schleswig-Holstein: 60cm (Küfo S-H);

Mecklenburg Vorpommern: 60cm (KüFVO M-V);

Dänemark: 60 cm

 
Schonzeiten

Mecklenburg Vorpommern: 15. September bis 14. Dezember

Schleswig Holstein: 1.Oktober bis 31.Dezember*

Dänemark: 16. November bis zum 15. Januar*

(*nur für gefärbte Fische im Laichkleid, silbrige Fische mit losen Schuppen sind von dieser Regelung ausgenommen siehe unten!)

 
Fischschonbezirke

Schleswig-Holstein: Fischschonbezirke gelten vom 1.Oktober bis zum 31.Dezember um Mündungen von Zuflüssen, die im Einzelnen durch Verbindungslinien von Eckpunkten begrenzt werden: sie liegen in einem Abstand von 200 m beiderseits der Mündung und von dort im rechten Winkel seewärts bis zu einem Abstand von 200 m zur Uferlinie. Die einzelnen Zuflüsse können und sollten der Landesverordnung über die Ausübung der Fischerei in den Küstengewässern (Schleswig-Holsteinische Küstenfischereiordnung - KüFO) entnommen werden.

Ganzjährige Schongebiete: Einmündung der Krusau in der Flensburger Förde mit einem Radius von 600m um die Mündung; Gebiet vor der Ausmündung der Schlei laut Schleswig-Holsteinischer Küstenfischereiordnung - KüFO  

Dänemark: Es gibt zwei Arten von Schongebieten: ganzjährige sowie saisonale: Ganzjährig geschont sind Wassereinläufe von über 2m Breite in einem Radius von 500m um den Einlauf. Vom 16. September bis zum 15. Januar sind Wassereinläufe, die unterhalb von 2m Breite liegen, in einem Radius von 500m um den Einlauf geschont. Dazu kommen noch Schongebiete, die als biologisch wichtig eingestuft werden und deshalb als Schutzzonen deklariert wurden/werden. Angler haben sich vor dem Fischen über Schongebiete zu informieren!

 

 
Atlantischer Lachs im Atlanterhavsparken, Ålesund, Norwegen
Foto von Hans-Petter Fjeld (Quelle)

Andere Bestimmungen

 

In Dänemark ist ein Vertriebsverbot beschlossen. Dass heißt, dass Fische nur von registrierten Fischern und Nebenerwerbsfischern verkauft werden dürfen. Es ist verboten, innerhalb von 75m von ausgelegten Netzen und Reusen zu angeln. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es eine Fangbegrenzung von drei Fischen pro Tag.

 
Bestimmung der Art und des Zustandes 

Wichtig: um Schonzeiten und Mindestmaße einhalten zu können, müssen die Fische richtig bestimmt werden. Das mag sich banal anhören, kann im Einzelfall aber schwer sein, da Lachs und Meerforelle sich sehr ähnlich sind. Daher ist es wichtig, die Unterschiede der Arten zu kennen und darüber hinaus mit Sicherheit festzustellen, wann ein Fisch blank, wann gefärbt ist.

Die folgenden Erläuterungen hierzu sind dem Küstenknigge entnommen:

Blanke und gefärbte Fische

Blanke Fische sind solche, die ein silbern gefärbtes Schuppenkleid tragen und deren Schuppen lose sitzen. Lose Schuppen fallen in der Regel schon während des Drills oder der Landung ab. Fallen die Schuppen erst ab, wenn man vorsichtig mit dem Fingernagel gegen den Strich der Schuppen kratzt, so ist der Fisch als gefärbt einzustufen! 

Unter gefärbten Fischen versteht man solche, die sich im Laichkleid befinden und sich auf dem Weg zum oder vom Laichgeschäft befinden. Andere Umschreibungen dafür lauten „Braune“, „Absteiger“ und „Aufsteiger“.

Das Schuppenkleid dieser Fische sitzt fest und ist ins bräunliche gefärbt. Die Färbung ist, je nach dem Stadium indem sich die Fische befinden, sehr unterschiedlich. Sie reicht von nahezu Schwarz bis hin zum leichten Braun. Vor und während des Laichaufstieges nehmen die Fische den o. g. Farbton an. Nach dem Laichgeschäft bleiben sie meist noch eine Weile im Fluss und wandern dann, je nach Witterungsverhältnissen, wieder ins Meer ab. In der Regel bleiben die Fische nach dem Abstieg für ein paar Tage in der Nähe der Zuflüsse, aus denen sie abgestiegen sind, und akklimatisieren sich wieder im Salzwasser. Im Meer beginnen sie dann wieder zu fressen. Sie haben während der vergangen Strapazen fast alle Fettanteile verloren und deshalb ist der kulinarische Genuss auch nicht sonderlich hoch. Aus diesem Grund stürzen sie sich auf alles Fressbare was an ihnen vorbeischwimmt.

Es ist wirklich keine Kunst, gefärbte Fische von einem Köder zu überzeugen. Nach einiger Zeit im Meer verlieren die Fische allmählich den bräunlichen Farbton und bekommen wieder ein silbernes, lose sitzendes Schuppenkleid. Sie gewinnen an Kondition und fressen sich rund und prall. Dann sind es wieder blanke Fische auf die wir beim fischen hoffen.

Meerforelle, Lachs oder Steelhead?

Es ist nicht immer leicht, Meerforellen von Lachsen zu unterscheiden. Die Meerforelle hat im Gegensatz zum Lachs viele schwarze Punkte, auch unterhalb der Seitenlinie. Ist die Schwanzflosse eingekerbt und ist die Schwanzwurzel deutlich verjüngt (dünn), zappelt ein Lachs am Haken. Kratzt man sich verwundert am Kopf weil, irgendwie alles stimmt, hat man eine Kreuzung der beiden gelandet – Einen Hybriden. Nicht selten fängt man an der Küste auch Regenbogenforellen (lat.: Oncorhynchusmykiss). Auch sie werden im Meer silberblank (Steelhead). Sicheres Erkennungsmerkmal: Viele schwarze Punkte auch auf der Schwanzflosse ( diese fehlen bei Meerforelle und Lachs völlig ).

Zusammengefasst ist folgender Bestimmungsschlüssel zur Unterscheidung von Meerforelle und Lachs hilfreich:

  • Körperform: Die Meerforelle ist etwas plumper als der Lachs, der Schwanzstiel geht ziemlich breit in die Schwanzflosse über. Der Lachs wirkt eleganter, schlanker, der Schwanzstiel verjüngt sich erheblich
  • Schwanzflosse: Die Schwanzflosse der Meerforelle ist an ihrem Ende meistens gerade abgestutzt. Beim Lachs ist der Flossensaum konkav eingebuchtet. Die äußeren Flossenstrahlen sind nach hinten ausgezogen
  • Kiemendeckel-Form: Der Hinterrand der Kiemendeckel verläuft bei der Meerforelle leicht spitz zu, beim Lachs ist er mehr zu einer Rundung ausgebildet.
  • Punktierung: Die x-förmigen schwarzen Punkte bedecken die Meerforelle in größerer Zahl als beim Lachs. Auch gehen die Flecken bei der Meerforelle stets nach unten über die Seitenlinie hinaus, beim Lachs dagegen nur viel weniger.
  • Schnauzenlänge: Die Schnauzenlänge (Abstand Auge-Schnauzenspitze) beträgt bei der Meerforelle etwa soviel wie der doppelte Augendurchmesser; beim Lachs entspricht sie etwa dem dreifachen Augendurchmesser.
  • Schuppenreihen: Zwischen Fettflosse und der Seitenlinie besitzt die Meerforelle zwischen 13 und 19 Schuppenreihen, meist jedoch 15 bis 16. Der Lachs besitzt dagegen nur 11-15 Reihen, meistens jedoch 12 bis 13
  • Das Pflugscharbein (Vomer): Bei der Meerforelle ist es sowohl auf der Platte wie auch auf dem Stiel mit Zähnen besetzt. Beim Lachs sitzen diese Zähne nur auf dem Stiel. Bei alten Meerforellen fallen die Zähne häufig aus; man beachte die zurückbleibenden Zahngruben.
  • Reusendornen: Die Reusendornen sind bei der Meerforelle auf dem ersten Kiemenbogen nur in der Mitte konisch, zum Rand hin wirken die Dornen höcker- oder warzenförmig, fast verkrüppelt. Beim Lachs sind die Reusendornen des ersten Kiemenbogens dagegen beinahe alle sehr gut konisch und spitz zulaufend entwickelt.

 
Kiemenreusendornen bei Meerforelle und Lachs (Quelle)
 
 
 
Atlantischer Lachs in Matane, Quebec, Canada, August 2005
Foto von Martin Savard (Quelle)

 

Der größte aller Lachse - die Geschichte eines Rekordes

 Der Fluss Tana in der Finnmark in Nordnorwegen in einer kalten Mittsommer-Nacht 1928. Der Wasserstand war niedrig, das Wasser hatte fast Badetemperatur. Die Lachse im Fossen standen tief. Der Bauer und Postbote Henrik Henriksen, ein Angel-Veteran am Tana, war draußen mit seinem Boot zum Fischen. In dieser Nacht wählte er den bekannten und begehrten Flussabschnitt „Storfossen“, nicht weit von seinem Heimatort Båteng. Henriks liebstes Hobby war das Angeln und er verbrachte viele Stunden in seinem Boot. Henrik hatte keine Ahnung, was ihm in den nächsten Stunden passieren würde.

Er saß ruhig in seinem Boot und lauschte den Bewegungen des Flusses. Weiter flussabwärts kämpfte sich der Lachs seinen Weg flussaufwärts vorbei an den traditionellen Fischernetzen, den anderen Fliegen und Blinkern trotzend. Doch als er Henriks Köder passiert, wird die Versuchung zu groß.

 Henrik hatte seinen Köder in Finnland gekauft und diesen viele Male gedreht und gehämmert bis dieser den richtigen Lauf durch das Wasser hatte. Plötzlich bog sich seine Rute gewaltig und seine alte Rolle schrie wie unter Schmerzen. Was dann folgte mag wohl der stärkste Kampf in der Geschichte des Lachsangelns in Norwegen gewesen sein.

Der Kampf dauerte die ganze Nacht bis in die frühen Morgenstunden. Gerissen wie dieser große Lachs war, schwamm er in den tiefsten Bereich des Flusses, stand still und ließ sich nicht mehr bewegen. Doch Henrik war keiner, der so schnell aufgibt. Er fuhr an Land und lud schwere Steine in sein Boot, fuhr wieder hinaus und warf die Steine dort ins Wasser, wo der Lachs stand. Das schließlich bewegte den Lachs und nach einem stundenlangen Kampf kam der Fisch in die Nähe des Bootes. Henrik band sein Gaff an ein Ruder und schaffte es: Mit einem gezielten Hieb war der Kampf zu Ende. Nach 9 Stunden lag der 79.12 Pfund (35,89 kg ) schwere Fisch endlich im Boot. Henrik hatte einen Fisch gefangen, der noch bis heute der größte jemals mit der Angel gefangene Atlantische Lachs sein sollte. 

Quellen: www.arcticangler.no und www.tanalaks.no

Der Fang von Henrik Henriksen gilt bis heute noch als der von der IGFA offiziell genannte Weltrekord für einen mit der Handangel gefangenen Atlantischen Lachs. Als der bisher größte atlantische Lachs überhaupt gilt ein 1901 von Berufsfischern im englischen Devon gefangener Fisch mit einem Gewicht von 46,78 kg gefolgt von einem 46,50 kg schweren Fisch, der 1860 im Mündungsbereich des Neman in Litauen gefangen wurde. Siehe auch hier

Leider gibt es von den genannten Fischen keine Fotos. Der größte mit der Handangel gefangene Lachs, von dem ein Foto veröffentlicht wurde, stammt aus dem Jahre 1990 und wurde im kanadischen Restigouche River gefangen,

Der Fisch hatte eine Länge von 149 cm bei einem Gewicht von 32,66 kg (Quelle).
 
Letzte Aktualisierung ( Monday, 17. September 2007 )
 
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